Kongress der Wolgadeutschen in Argentinien: Von der Erinnerung zur Zukunft
Aktualisiert: 18. Aug.
Am 18. März 2026 fand in der Gemeinde Valle María in der Provinz Entre Ríos (Argentinien) ein internationaler Kongress zur Zukunft der Wolgadeutschen nach der Anerkennung ihrer Dialekte als immaterielles Kulturerbe statt.
Die Veranstaltung vereinte rund 170 Teilnehmer:innen vor Ort sowie weitere etwa 500 Teilnehmer:innen und Zuschauer:innen im Online-Format und wurde damit zu einem der größten internationalen Treffen der wolgadeutschen Gemeinschaft der letzten Jahre. Die Veranstaltung wurde gleichzeitig auf Deutsch und Spanisch durchgeführt und für die Teilnehmenden vor Ort sowie das Online-Publikum simultan übersetzt.
Der Kongress wurde von einem internationalen Organisationsteam, bestehend aus der deutschen Organisation Riwwel gUG, der argentinischen wolgadeutschen Initiativgruppe Warum Nicht Südamerika (WNS) sowie der Gemeinde Valle María organisiert.
Die Veranstaltung entwickelte sich zu einem internationalen Begegnungsort des Austauschs zwischen gesellschaftlichen Verbänden, Forschern, Politikern, Kulturschaffenden und Nachkommen der Wolgadeutschen, die sich für den Erhalt des historischen, sprachlichen und kulturellen Erbes der Gemeinschaft engagieren.
Entre Ríos als Zentrum wolgadeutscher Geschichte
Eine besondere Bedeutung erhielt der Kongress durch seinen Veranstaltungsort - Valle María in der Provinz Entre Ríos, einem der wichtigsten historischen Zentren der wolgadeutschen Ansiedlung in Argentinien.
Hier entstanden Ende des 19. Jahrhunderts die ersten deutschen Kolonien, gegründet von Nachkommen der Wolgadeutschen, die aus dem Russischen Reich nach Südamerika auswanderten. Valle María und die umliegenden Siedlungen entwickelten sich zu zentralen Orten der Bewahrung von Sprache, Kultur und Gemeinschaftsleben der Wolgadeutschen in Argentinien.
Bis heute gilt Entre Ríos als eine Region mit einem besonders starken wolgadeutschen Erbe. Schätzungen zufolge haben in einigen Regionen bis zu ein Viertel der Bevölkerung wolgadeutsche Wurzeln; in einzelnen Orten liegt dieser Anteil noch höher.
Heute sollen zwischen 800.000 und 2,5 Millionen Nachkommen der Wolgadeutschen in Argentinien leben. Damit zählt das Land weltweit zu den bedeutendsten Zentren der wolgadeutschen Community.
Viele Orte in Entre Ríos bewahren heute noch kulturelle Traditionen, Familiengeschichten, religiöse Bräuche, Dialekte und historische Strukturen, die bis in die Zeit der ersten Einwanderungsgenerationen zurückreichen.
Valle María wurde somit bewusst als Veranstaltungsort gewählt: nicht nur als symbolischer Ort der Erinnerung, sondern als lebendiger Mittelpunkt einer Gemeinschaft, die ihre Identität bis heute bewahrt und weiterentwickelt.
Internationaler Dialog über die Zukunft der Gemeinschaft
Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Zukunft der Wolgadeutschen in Argentinien nach der offiziellen Anerkennung ihres sprachlichen Erbes als immaterielles Kulturerbe der Provinz Entre Ríos.
Im Rahmen des Kongresses wurden Fragen zur Bewahrung der Dialekte, der Entwicklung kultureller und bildungspolitischer Programme, der Förderung historischer Forschung und Archivarbeit sowie des Ausbaus der internationalen Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Deutschland diskutiert.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Rolle der jungen Generation bei der Bewahrung der Identität der Gemeinschaft sowie der Notwendigkeit einer stärkeren internationalen Vernetzung zwischen Organisationen der Russlanddeutschen und wolgadeutschen Gemeinschaften in verschiedenen Ländern.

Der Kongress vereinte nicht nur Vertreter:innen aus Politik und Wissenschaft, sondern auch Aktivisten, lokale Gemeinschaften, Jugendinitiativen, Kulturvereine und Nachkommen der Wolgadeutschen aus unterschiedlichen Regionen Argentiniens.
Für viele Teilnehmer:innen wurde der Kongress zu einem historischen Moment, da die Geschichte und Gegenwart der Wolgadeutschen erstmals in einem solchen Umfang auf internationaler Ebene diskutiert wurde - gemeinsam von Vertretern aus Argentinien und Deutschland.
Podiumsdiskussionen und Teilnehmer
Das Programm des Kongresses umfasste verschiedene Panels zu kulturellem Erbe, historischer Erinnerung, sprachlicher Identität und internationaler Zusammenarbeit.

Von argentinischer Seite nahmen unter anderem der Gouverneur der Provinz Entre Ríos Rogelio Frigerio, der Präsident der Abgeordnetenkammer der Provinz Gustavo René Hein, die Abgeordnete und Initiatorin des Gesetzes zum Kulturerbe der Wolgadeutschen Silvia Mariel Ávila sowie der Bürgermeister von Valle María Mario Sokolovsky teil.

Die wissenschaftliche Perspektive vertraten unter anderem der Theologe und Historiker Dr. René Krüger, der Soziologe und Kultursekretär von General Ramírez Walter Lauphan sowie der Schriftsteller Ignacio Getti, Autor mehrerer Bücher über die Wolgadeutschen in Argentinien.
Von gesellschaftlicher Seite beteiligten sich unter anderem der Präsident der Föderation deutsch-argentinischer Vereinigungen FAAG, German Lehrke, die Präsidentin der Föderation der Nachkommen der Wolgadeutschen in Argentinien FADADAV, Clelia Noemí Sturtz, der Vizepräsident von FADADAV Leandro Hildt sowie der Kulturkoordinator von Valle María Dario Wendler.
Aus Deutschland nahmen neben dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius auch der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Buenos Aires Dr. Thomas Konrad, der Leiter des Kulturreferats für Russlanddeutsche Edwin Warkentin, der Südamerika-Referent der Stiftung Verbundenheit Gabriel Podevils, der Leiter der Riwwel gUG Nikita Heidt sowie weitere Mitglieder der deutschen Delegation teil, darunter auch Vertreter des Bundesministeriums des Innern.
Die Zusammensetzung der Teilnehmer:innen machte deutlich, dass der Kongress weit über eine lokale Kulturveranstaltung hinausging. Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Kulturarbeit, Jugendprojekten und Minderheitenorganisationen diskutierten gemeinsam über konkrete Zukunftsperspektiven für die wolgadeutsche Gemeinschaft.
Stimmen des Kongresses
Während der ersten Podiumsdiskussion wurde intensiv über Sprache, kulturelle Identität und die Bedeutung des Gesetzes diskutiert.
Der Präsident der Abgeordnetenkammer der Provinz Entre Ríos, Gustavo René Hein, der selbst wolgadeutsche Wurzeln hat, erklärte:

„Für mich ist dies eine wunderbare Gelegenheit, wieder mit meiner Geschichte und den Wurzeln meiner Großeltern in Berührung zu kommen. Wir versuchen darin Antworten auf wichtige Fragen zu finden und auch die Provinzregierung bemüht sich, zu unseren Wurzeln zurückzukehren - etwa in Fragen von Bildung, Arbeit und Ordnung.“
Dario Wendler, Kulturkoordinator von Valle María, betonte:
„Kultur ist nicht nur Polka, Essen oder Feste. Für uns Wolgadeutsche umfasst Kultur auch Arbeitsbeziehungen, Produktionsformen, Familienstrukturen und die Organisation unserer Siedlungen.“
Weiter erklärte er:
„Sprache ist eine Form der Kommunikation, der Weitergabe von Emotionen, Religion und Bildung. Wenn wir sie verlieren, verlieren wir auch einen Teil unserer Identität.“
Er erinnerte zudem daran, dass nach 1945 alle 85 deutschen Schulen der Provinz geschlossen wurden, und unterstrich die Notwendigkeit, Sprache und kulturelle Strukturen heute wieder aktiv zu fördern.
Edwin Warkentin hob hervor:

„Traditionen und Sprache gehören nicht nur ins Museum - die Menschen müssen sie leben.“
Zugleich verwies er darauf, dass langfristige kulturelle Projekte ohne ausreichende finanzielle Unterstützung kaum dauerhaft umgesetzt werden könnten.
Silvia Mariel Ávila erklärte:
„Der Staat muss Verantwortung für die Bewahrung der Identität der Menschen übernehmen und diese schützen.“
Besonders wichtig sei es, dass junge Menschen mit wolgadeutschen Wurzeln mit Stolz sagen könnten:
„Das ist meine Geschichte, das ist meine Sprache, das sind meine Wurzeln.“
Die Diskussion machte deutlich, dass die Frage der Sprache für viele Teilnehmer:innen weit über Kommunikation hinausgeht. Die wolgadeutschen Dialekte werden als Teil kollektiver Erinnerung, kultureller Kontinuität und historischer Identität verstanden.
Archive, Forschung und kulturelles Gedächtnis
Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich Fragen historischer Erinnerung, Archivarbeit und Forschung.

Ignacio Getti sprach über die Bedeutung der Fragen „Wer bin ich?“ und „Warum bin ich hier?“ für Nachkommen von Migranten und verwies darauf, dass viele Wolgadeutsche sowohl im Russischen Reich als auch später in Argentinien erneut lernen mussten, sich in neue Gesellschaften zu integrieren.
Walter Lauphan erklärte, dass nach seinen Einschätzungen etwa ein Drittel der Bevölkerung von Entre Ríos wolgadeutsche Wurzeln habe; in General Ramírez könne der Anteil sogar bis zu 60 Prozent betragen.
Er betonte:
„Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle gleich wären. Unterschiedliche Kulturen bereichern uns und helfen uns zu verstehen, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen.“
Leandro Hildt hob die gesellschaftliche Bedeutung von Archiven und die Notwendigkeit der Digitalisierung historischer Dokumente hervor.
„Archive spielen eine wichtige soziale Rolle. Sie helfen Menschen, sich mit ihrer Familiengeschichte zu verbinden, Migrationsprozesse zu verstehen und ihre Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gemeinschaft zu stärken.“
Nach seinen Angaben existieren in Argentinien heute rund 20 Museen und Erinnerungsorte mit Bezug zur Geschichte der Wolgadeutschen.
Dr. René Krüger sprach über die hybride Identität der Wolgadeutschen in Argentinien:
„In Kultur, Sprache und Alltag existiert etwas Deutsches, etwas Eigenes der Wolgadeutschen und etwas Spanisches zugleich.“
Als große Herausforderung bezeichnete er die fehlende Systematisierung und Digitalisierung zahlreicher Bücher, Dokumente und Forschungsbestände zur Geschichte der Wolgadeutschen in Argentinien.
Mehrfach wurde während der Diskussion betont, dass historische Dokumente, Fotografien und Familienarchive oft unwiederbringlich verloren gehen, weil ihr kultureller Wert vielen Familien nicht bewusst ist. Deshalb wurde die Digitalisierung historischer Materialien als eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre bezeichnet.
Beteiligung großer Verbände deutscher Minderheiten
Von besonderer Bedeutung war die Teilnahme der größten Verbände deutscher Gemeinschaften in Argentinien – FAAG und FADADAV.

FAAG (Federación de Asociaciones Argentino-Germanas) zählt zu den wichtigsten Dachverbänden deutscher Gemeinschaften in Argentinien und vereint zahlreiche kulturelle, gesellschaftliche und bildungspolitische Organisationen deutscher Herkunft.
FADADAV (Federación Argentina de Descendientes de Alemanes del Volga) vereint Organisationen und Gemeinschaften von Nachkommen der Wolgadeutschen und engagiert sich für die Bewahrung ihres historischen, sprachlichen und kulturellen Erbes.
Die Teilnehmer:innen diskutierten Fragen zur Jugendarbeit, internationalen Zusammenarbeit, Bewahrung der Dialekte sowie zur Weitergabe historischer Erinnerung an kommende Generationen.

Die Beteiligung beider Verbände unterstrich die hohe gesellschaftliche und internationale Bedeutung des Kongresses - insbesondere im Hinblick auf das 150-jährige Jubiläum der Ansiedlung der Wolgadeutschen in Argentinien im Jahr 2028.
Viele Teilnehmer:innen betonten, dass die Vorbereitungen auf dieses Jubiläum nicht nur eine Erinnerung an die Vergangenheit sein sollen, sondern zugleich eine Chance darstellen, neue kulturelle, gesellschaftliche und internationale Projekte zu entwickeln.
Gleichzeitig waren auf dem Kongress auch vergleichsweise neue Akteure der deutsch-argentinischen Zusammenarbeit in Südamerika vertreten.
Gabriel Podevils, Südamerika-Referent der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, stellte die Arbeit der Stiftung sowie des #JungesNetzwerk vor. Beide engagieren sich in Südamerika für die Vernetzung und Stärkung deutscher Gemeinschaften und Minderheiten und insbesondere für die Einbindung einer neuen Generation in die internationale Zusammenarbeit.
Martin Traverso stellte anschließend die Arbeit von Warum nicht Südamerika und der Riwwel gUG vor. Warum nicht Südamerika ist eine junge argentinische Initiative, die sich insbesondere für die Vernetzung und Aktivierung junger Menschen aus der wolgadeutschen Gemeinschaft in Argentinien sowie für den Austausch mit Deutschland engagiert.

Die Riwwel gUG ist eine deutsche Organisation, die sich mit der Geschichte, Kultur und Gegenwart der Russlanddeutschen und ihrer unterschiedlichen historischen Gruppen beschäftigt. Einen ihrer Arbeitsschwerpunkte bildet die Zusammenarbeit mit den Wolgadeutschen. Ziel ist es unter anderem, die Entwicklung und Vernetzung wolgadeutscher Gemeinschaften in Argentinien zu unterstützen und langfristige Austausch-, Jugend- und Kooperationsformate zwischen Argentinien und Deutschland aufzubauen.
Gerade das Zusammenspiel von etablierten Dachverbänden wie FADADAV und FAAG, internationalen Partnern wie der Stiftung Verbundenheit sowie jüngeren Akteuren wie Warum nicht Südamerika und Riwwel gUG zeigte auf dem Kongress die wachsende Vielfalt der Zusammenarbeit und die Möglichkeiten, bestehende Strukturen mit neuen Initiativen und insbesondere der jungen Generation zu verbinden.
Zukunft der Wolgadeutschen – Jugend, Sprache und internationale Zusammenarbeit
Während sich die ersten beiden Podiumsdiskussionen des Kongresses insbesondere mit Sprache, Identität, Geschichte, Forschung und der Bewahrung des kulturellen Erbes beschäftigten, richtete die dritte Diskussionsrunde den Blick bewusst in die Zukunft. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie die wolgadeutsche Identität an kommende Generationen weitergegeben werden kann, welche Rolle Sprache und Jugendarbeit dabei spielen und wie die Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Deutschland konkret weiterentwickelt werden kann.
An der Diskussion nahmen Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Clelia Noemí Sturtz, Präsidentin der Federación Argentina de Descendientes de Alemanes del Volga (FADADAV), Mario Sokolovsky, Bürgermeister von Valle María, sowie Nikita Heidt, Geschäftsführer der Riwwel gUG, teil.
Dr. Bernd Fabritius: „Heute ist es etwas Besonderes, argentinischer Wolgadeutscher zu sein“
Dr. Bernd Fabritius stellte die Situation der Wolgadeutschen in Argentinien in einen größeren historischen Zusammenhang. Er erinnerte daran, dass die gewachsenen wolgadeutschen Gemeinschaftsstrukturen in der Sowjetunion infolge der Deportationen von 1941 zerstört wurden und den Deportierten eine Rückkehr in ihre früheren Siedlungsgebiete an der Wolga nicht gestattet wurde. In den folgenden Jahrzehnten entstanden dadurch neue regionale Identitäten, etwa unter Deutschen in Kasachstan, Kirgisistan oder Sibirien.
In Argentinien habe sich die Geschichte hingegen anders entwickelt. Hier konnten Nachkommen der Wolgadeutschen über Generationen hinweg eigene Traditionen, Erinnerungen und Elemente ihrer Sprache bewahren. Gerade deshalb komme den wolgadeutschen Gemeinschaften in Argentinien eine besondere Bedeutung für das Verständnis der gemeinsamen Geschichte und Identität der Wolgadeutschen zu.
Dr. Fabritius verwies zugleich auf die historischen Folgen des Zweiten Weltkriegs und die Verantwortung Deutschlands. Die Geschichte der Wolgadeutschen sei ohne die Verfolgungen und Deportationen während des Zweiten Weltkriegs nicht zu verstehen. Die Gemeinschaften in Argentinien hätten diese Entwicklung jedoch nicht in derselben Weise erlebt und konnten dadurch Teile ihrer Kultur bewahren, die andernorts verloren gingen.

Als zentrale Zukunftsaufgabe bezeichnete Fabritius die Einbindung der jungen Generation. Es gehe nicht darum, jungen Menschen vorzuschreiben, wie sie ihre Identität verstehen sollten, sondern ihnen zuzuhören und Angebote zu schaffen, die ihren Interessen entsprechen.
Dabei sprach er auch über die Erfahrung, dass deutsche beziehungsweise wolgadeutsche Identität in Argentinien über längere Zeit nicht immer positiv wahrgenommen worden sei und Sprache und Kultur deshalb in manchen Familien nicht weitergegeben wurden. Diese Perspektive könne heute überwunden werden:
„Heute ist es etwas Besonderes, argentinischer Wolgadeutscher zu sein. Einen eigenen Dialekt und einen eigenen Akzent zu haben, macht interessant und weckt die Frage: Woher kommst du? Dann kann man mit Stolz zeigen, dass man eine eigene kulturelle Identität besitzt.“
Als konkrete Möglichkeit für die Zukunft nannte Fabritius einen intensiveren Jugendaustausch zwischen Argentinien und Deutschland, beispielsweise durch Aufenthalte junger Menschen in Gastfamilien. Solche persönlichen Begegnungen könnten einen wichtigen Impuls dafür geben, dass junge Menschen ihre eigene Familiengeschichte, Sprache und kulturelle Identität neu entdecken.
Clelia Noemí Sturtz: „Nicht alles ist verloren“
Auch Clelia Noemí Sturtz, Präsidentin der FADADAV, stellte die Weitergabe von Sprache und Kultur an die junge Generation in den Mittelpunkt.
In Entre Ríos seien zahlreiche Traditionen der Wolgadeutschen weiterhin lebendig. Eine besondere Rolle spiele dabei die Sprache: Kultur könne langfristig nur weitergegeben werden, wenn sie nicht ausschließlich erinnert, sondern im Alltag tatsächlich gelebt werde.
Sturtz äußerte die Hoffnung, dass künftig wieder mehr junge Menschen die deutsche Sprache beziehungsweise die überlieferten wolgadeutschen Dialekte erlernen und sich auch eine neue Generation junger Sprachvermittler und Lehrkräfte entwickeln könne.
Der Kongress habe ihr vor allem Zuversicht gegeben:
„Von diesem Kongress nehme ich die Gewissheit mit nach Hause, dass noch nicht alles verloren ist und dass bei jungen Menschen Interesse an diesem Thema vorhanden ist. Wenn man etwas mit Hingabe und Leidenschaft macht, führt es auch zu Ergebnissen.“
Gleichzeitig richtete Sturtz den Blick bereits auf das Jahr 2028. Dann jährt sich die Ansiedlung der Wolgadeutschen in Argentinien zum 150. Mal. FADADAV möchte Organisationen, Initiativen und interessierte Menschen dazu einladen, sich gemeinsam an der Vorbereitung dieses Jubiläums zu beteiligen.
Nikita Heidt: Gemeinschaft muss jungen Menschen Raum geben
Nikita Heidt, Geschäftsführer der Riwwel gUG, betonte, dass sich kulturelle Identität nicht nur in Sprache oder traditionellen Festen ausdrücke. Spuren der Migration ließen sich beispielsweise auch in Architektur, Alltagskultur und sozialen Strukturen erkennen.

So hätten wolgadeutsche Einwanderer in Südamerika teilweise Bauformen weitergeführt, die sie bereits aus ihren früheren Siedlungsgebieten an der Wolga kannten. Ähnliche kulturelle Kontinuitäten ließen sich auch bei anderen wolgadeutschen Gemeinschaften weltweit beobachten.
Für die zukünftige Arbeit sei jedoch entscheidend, Gemeinschaft neu zu denken. Organisationen sollten jungen Menschen nicht lediglich vorgeben, welche Traditionen sie übernehmen müssten, sondern ihnen ermöglichen, eigene Ideen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.
„Wir müssen die Stärken der Menschen in einer Gemeinschaft fördern, damit unsere Gruppe vielfältig bleibt und Menschen selbst etwas gestalten können. Bei jungen Menschen muss Engagement freiwillig entstehen.“
Jugendarbeit müsse deshalb nicht sofort mit großen Projekten beginnen. Entscheidend sei zunächst, Räume für Begegnung zu schaffen: gemeinsam Zeit verbringen, miteinander sprechen, kleine Aktivitäten entwickeln und junge Menschen schrittweise in die Gestaltung der Gemeinschaft einbeziehen.
Dieses Prinzip sei auch für die Arbeit der Riwwel gUG in Argentinien grundlegend:
„Wir möchten in Argentinien nichts allein entscheiden, sondern mit den Menschen vor Ort als Partner zusammenarbeiten. Für uns ist wichtig, ihnen nicht zu sagen, was sie tun sollen, sondern zuzuhören, was sie selbst machen möchten.“
Mario Sokolovsky: Sprache als Brücke zwischen Argentinien und Deutschland
Für Mario Sokolovsky, Bürgermeister von Valle María und selbst mit der Sprache der Wolgadeutschen im Elternhaus aufgewachsen, steht die Wiederbelebung der deutschen Sprache im Zentrum der zukünftigen kommunalen Arbeit.
„Deutsch zu sprechen bedeutet für uns, die Kultur zu stärken, zu der wir gehören. Wenn wir unsere Sprache verlieren, verlieren wir auch einen Teil von uns selbst.“
Sokolovsky bezeichnete die Sprache zugleich als eine der wichtigsten Brücken zwischen Argentinien und Deutschland.

Valle María wolle deshalb nicht bei grundsätzlichen Absichtserklärungen stehen bleiben. Die Gemeinde strebe an, Angebote zum Deutschlernen bereits im Kindergartenalter aufzubauen. Darüber hinaus sollen Gespräche mit den für die Schulbildung zuständigen Stellen geführt werden, um Möglichkeiten für eine erneute Verankerung des Deutschunterrichts an Schulen zu prüfen.
Dabei könne die Gemeinde bereits auf erste Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Deutschland zurückgreifen. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der Riwwel gUG kam die Deutschlehrerin Kristina Gaz aus Deutschland nach Valle María und bietet dort Sprachunterricht für Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde an. Das Angebot stoße auf großes Interesse. Sokolovsky äußerte die Hoffnung, dass dieses Modell fortgeführt und weiterentwickelt werden könne.
Vom Kongress zu konkreten Projekten
Die dritte Podiumsdiskussion machte damit besonders deutlich, dass der Kongress in Valle María nicht ausschließlich der Rückschau auf fast 150 Jahre wolgadeutscher Geschichte in Argentinien dienen sollte.
Im Zentrum stand vielmehr die Frage, wie aus Erinnerung konkrete Zukunftsarbeit entstehen kann.
Sprachförderung, internationale Jugendbegegnungen, die stärkere Beteiligung junger Menschen, der Aufbau neuer Bildungsangebote und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Deutschland wurden dabei als zentrale Handlungsfelder für die kommenden Jahre identifiziert.
Diese Perspektive ist zugleich eng mit den Vorbereitungen auf das Jahr 2028 verbunden, wenn sich die Ansiedlung der Wolgadeutschen in Argentinien zum 150. Mal jährt. Der Kongress in Valle María setzte damit nicht nur ein Zeichen für die Anerkennung des wolgadeutschen Kulturerbes, sondern eröffnete auch eine neue Phase der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinschaften und Institutionen in Argentinien und Deutschland.
Ein einzigartiges Gesetz zum Schutz der wolgadeutschen Dialekte
Im Mittelpunkt des Kongresses stand auch das Gesetz Nr. 11.187, das 2025 in der Provinz Entre Ríos verabschiedet wurde und die Dialekte der Nachkommen der Wolgadeutschen als immaterielles Kulturerbe anerkennt.
Die Teilnehmer:innen betonten mehrfach die internationale Bedeutung dieses Gesetzes - nicht nur für Argentinien, sondern auch für die weltweite Gemeinschaft der Wolgadeutschen und Russlanddeutschen. Für viele handelt es sich weltweit um eines der wenigen Gesetzeswerke, das ausdrücklich dem Schutz wolgadeutscher Dialekte gewidmet ist.

Besonders hervorgehoben wurde, dass dieses Gesetz weit über regionale Kulturpolitik hinausgeht. Es berührt einen breiteren historischen Zusammenhang, der mit der Geschichte Deutschlands, des Russischen Reiches, der Russlanddeutschen sowie der Migration nach Südamerika verbunden ist.
Für viele Teilnehmer:innen wurde die Verabschiedung des Gesetzes zu einem wichtigen Symbol der Anerkennung der komplexen Geschichte der Wolgadeutschen - einer Geschichte, die Deutschland, Russland, Argentinien und weitere Länder miteinander verbindet.
Mehrfach wurde betont, dass der Schutz der Dialekte nicht nur sprachpolitische Bedeutung besitzt, sondern auch eine Form der Anerkennung historischer Erfahrungen, Migrationserinnerungen und kultureller Kontinuität darstellt.
Viele Teilnehmer:innen bezeichneten das Gesetz daher als ein historisches Signal - nicht nur für Argentinien, sondern für die wolgadeutsche Gemeinschaften weltweit.
Offizielle Unterstützung durch das Provinzparlament
Zusätzliche Bedeutung erhielt der Kongress durch die offizielle Unterstützung des Provinzparlaments von Entre Ríos.
Kurz vor der Veranstaltung verabschiedete das Parlament die Erklärung Nr. 17 zur Unterstützung des internationalen Kongresses der Wolgadeutschen in Valle María.

In der Erklärung wurde der Kongress ausdrücklich als Teil der praktischen Umsetzung des Gesetzes zur Anerkennung der wolgadeutschen Dialekte als immaterielles Kulturerbe der Provinz bezeichnet.
Die Erklärung unterstrich zugleich die Bedeutung der Wolgadeutschen für die historische und kulturelle Entwicklung der Provinz Entre Ríos.
Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens
Ein zentraler Höhepunkt des Kongresses war die Unterzeichnung eines offiziellen Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen der Gemeinde Valle María und der Riwwel gUG.

Das Dokument wurde am 18. März 2026 vom Bürgermeister Mario Sokolovsky und dem Geschäftsführer der Riwwel gUG, Nikita Heidt, unterzeichnet.
Das Abkommen stärkt die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Argentinien in den Bereichen Kultur, Bildung, Jugendarbeit und historische Forschung.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Ausbau kultureller Austauschprogramme, der Förderung von Sprachprojekten sowie der Entwicklung langfristiger Kooperationen zwischen wolgadeutschen Gemeinschaften in Argentinien und Partnern in Deutschland.
Pressekonferenz zum Abschluss des Kongresses
Zum Abschluss des Kongresses fand eine gemeinsame Pressekonferenz mit Dr. Bernd Fabritius, Bürgermeister Mario Sokolovsky, Nikita Heidt und Martín Traverso (Warum nicht Südamerika) statt.
Dabei wurden die Ergebnisse des Kongresses zusammengefasst und Perspektiven weiterer deutsch-argentinischer Zusammenarbeit diskutiert.
Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung langfristiger Partnerschaften zwischen staatlichen Institutionen, gesellschaftlichen Verbänden und zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Anerkennung der Wolgadeutschen auf internationaler Ebene
Die Teilnehmer:innen des Kongresses betonten mehrfach, dass die Aufmerksamkeit und Unterstützung durch den Bundesbeauftragten Dr. Bernd Fabritius einen wichtigen Schritt zur internationalen Anerkennung der Wolgadeutschen als Teil der deutschen Kulturgruppe darstellt.
Dank der Unterstützung und Aufmerksamkeit des Büros des Bundesbeauftragten rückt das Thema der Wolgadeutschen zunehmend in den Fokus des gesellschaftlichen und kulturellen Dialogs zwischen Deutschland und Argentinien.
Dr. Fabritius hob die Einzigartigkeit der wolgadeutschen Kultur und ihre Bedeutung für das deutsche kulturelle Erbe hervor und betonte die Zugehörigkeit der Wolgadeutschen zur deutschen Kulturgruppe.
Für viele Teilnehmer:innen war dies ein wichtiges Signal: Die Geschichte und Identität der Wolgadeutschen in Argentinien wurde erstmals seit langer Zeit auf höchster internationaler Ebene sichtbar thematisiert. Viele von ihnen beschrieben den Kongress und die Delegationsreise als einen wichtigen Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung der Wolgadeutschen in Argentinien.

Die Anerkennung und öffentliche Wertschätzung, die der Gemeinschaft auf politischer und gesellschaftlicher Ebene entgegengebracht wurde, hatte für zahlreiche Teilnehmer:innen eine besondere emotionale und historische Bedeutung.
Delegationsreise durch wolgadeutsche Siedlungen
Der Kongress war zentraler Bestandteil einer Delegationsreise des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, sowie einer Delegation der Bundesregierung nach Entre Ríos.
Zur Delegation gehörten Vertreter:innen des Bundesministeriums des Innern (BMI), des Büros des Bundesbeauftragten sowie deutscher gesellschaftlicher und kultureller Organisationen.
Im Verlauf mehrerer Tage besuchte die Delegation zahlreiche wolgadeutsche Dörfer und Siedlungen und informierte sich über lokale Vereine, kulturelle Initiativen, historische Orte sowie aktuelle Projekte zur Bewahrung des kulturellen Erbes.
Besucht wurden unter anderem Valle María, Aldea Protestante, Aldea Brasilera, Aldea Santa María, San Antonio und Santa Anita - bedeutende historische Zentren der wolgadeutschen Kultur in Argentinien.
Darüber hinaus nahm die Delegation an der Veranstaltung MediaExpo, die im Rahmen der Vorbereitung des Kongresses stattfand, sowie an Empfang beim Gouverneur der Provinz Entre Ríos, Rogelio Frigerio, teil.
Neben der offiziellen Delegation der Bundesregierung reiste auch eine erweiterte Delegation der Riwwel gUG nach Argentinien, bestehend aus Fachkräften und Multiplikatoren im Bereich Jugend- und Austauschprogramme.
Ein Teil der Delegation nahm am gemeinsamen Projekt von Jugendbund djo-Deutscher Regenbogen, Landesverband Berlin, "Warum бы и nicht" Berlin und "Warum nicht Südamerika" und Riwwel gUG im Rahmen eines Fachkräfteaustauschs teil.
Die Teilnehmer:innen erhielten Einblicke in das Leben wolgadeutscher Gemeinschaften in Argentinien und diskutierten die Perspektiven langfristiger Kooperationen zwischen Deutschland und Argentinien in den Bereichen Jugendarbeit, Kultur und gesellschaftliches Engagement.
Die Delegationsreise entwickelte sich dabei weit über ein klassisches Besuchsprogramm hinaus. Für viele Teilnehmer:innen aus Deutschland war es die erste intensive Begegnung mit den wolgadeutschen Gemeinschaften Argentiniens, ihren historischen Erfahrungen, ihrer Sprache und ihren kulturellen Strukturen.
Zahlreiche Gespräche mit lokalen Vereinen, Gemeinden und Familien machten deutlich, wie lebendig das kulturelle Erbe der Wolgadeutschen bis heute geblieben ist – trotz jahrzehntelanger Assimilation und gesellschaftlicher Veränderungen.
Blick in die Zukunft
Die Organisatoren betonen, dass der Kongress in Valle María nicht das Ende, sondern den Beginn einer neuen Phase deutsch-argentinischer Zusammenarbeit markiert.
Bereits im September 2026 ist ein historischer Besuch einer Delegation wolgadeutscher Jugend- und Kulturvertreter aus Argentinien in Deutschland geplant.
Gemeinsam mit Riwwel gUG, Warum Nicht Südamerika (WNS), FADADAV, FAAG sowie dem Büro des Bundesbeauftragten werden neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Argentinien entwickelt.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Projekten im Bereich Jugendarbeit, Sprachförderung, kultureller Austauschprogramme, Archivarbeit sowie der Vorbereitung auf das 150-jährige Jubiläum der wolgadeutschen Dörfer in Argentinien im Jahr 2028.
Im Rahmen des Partnerschaftsabkommens zwischen Valle María und Riwwel gUG werden zudem Sprach- und Austauschprogramme weiterentwickelt. Geplant ist unter anderem die Entsendung junger Lehrkräfte und Kulturvermittler:innen nach Argentinien für Aufenthalte von zwei bis sechs Monaten.

Darüber hinaus arbeiten die beteiligten Organisationen an langfristigen Projekten zur Vernetzung wolgadeutscher Gemeinschaften, zur Entwicklung neuer Bildungsprogramme sowie zur stärkeren internationalen Sichtbarkeit der Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen.
Der Kongress in Valle María hat gezeigt, dass das Erbe der Wolgadeutschen ein lebendiger Teil der modernen argentinischen Gesellschaft bleibt und zunehmend Teil eines internationalen kulturellen Dialogs zwischen Argentinien und Deutschland wird.
Besonderer Dank
Der Kongress der Wolgadeutschen in Valle María, die damit verbundene Delegationsreise durch die wolgadeutschen Siedlungen in Entre Ríos sowie die zahlreichen Begegnungen, Veranstaltungen und Projekte im Rahmen der Reise wurden auf Seiten der Riwwel gUG gemeinsam mit der Initiative Warum nicht Südamerika weitgehend auf ehrenamtlicher und initiativer Basis vorbereitet und organisiert.
Ein Projekt dieser Größenordnung wäre jedoch ohne die außergewöhnliche Gastfreundschaft, Unterstützung und das persönliche Engagement zahlreicher Menschen in Argentinien und Deutschland nicht möglich gewesen.
Hinter dem Kongress und der Delegationsreise stand eine internationale Mannschaft talentierter und engagierter Menschen, denen die Kultur und Geschichte der Wolgadeutschen besonders am Herzen liegen – und die der gemeinsame Glaube daran verbindet, dass persönliches Engagement, Zusammenarbeit und neue Ideen unsere Gesellschaft zum Positiven verändern können.
Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Gemeinden, Verbänden, Vereinen, Institutionen, Initiativen und vor allem den Menschen, die über Wochen und Monate vorbereitet, organisiert, moderiert, gestaltet, kommuniziert, übersetzt, fotografiert, begleitet und unterstützt haben.
Gemeinden, Städte und wolgadeutsche Siedlungen

Darüber hinaus bedanken wir uns herzlich bei den Städten, Gemeinden und historischen Siedlungen der Wolgadeutschen, die ihre Türen für die Delegation geöffnet und ihre Geschichte, Kultur und Gegenwart mit uns geteilt haben:
Provinz Entre Ríos und ihren beteiligten Institutionen, insbesondere Gouverneur Rogelio Frigerio, dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer Gustavo René Hein sowie der Abgeordneten und Initiatorin des Gesetzes zum Schutz des wolgadeutschen Kulturerbes Silvia Mariel Ávila, für die politische und institutionelle Unterstützung des Kongresses und der weiteren Zusammenarbeit.
Aldea Santa María – insbesondere Bürgermeister Gustavo Sacks für den herzlichen Empfang der Delegation und die Begegnungen mit der Gemeinde. Ein besonderer Dank gilt außerdem das Team vom Museo de los Alemanes del Volga „Pedro A. Sack“ für ihre Unterstützung sowie die Organisation der Veranstaltungen und Begegnungen im Museum. Das Museum ist selbst ein Ergebnis des lokalen Engagements zur Bewahrung des wolgadeutschen Kulturerbes und wurde 2018 eröffnet.
Aldea Protestante – insbesondere Bürgermeister Duilio Herbel für den Empfang der Delegation, die Begegnungen vor Ort und den Einblick in das historische, kulturelle und religiöse Erbe der Siedlung.
Aldea Brasilera – insbesondere Bürgermeister Hugo Ramírez sowie José Gareis für die Unterstützung bei der Organisation des Besuchs und die Zusammenarbeit im Rahmen der Delegationsreise. sowie die Organisation der Räumlichkeiten im Kulturzentrum Casa Grande.
Aldea San Antonio – insbesondere Bürgermeister Mauro Díaz Chávez für den Empfang der Delegation und die gemeinsame Beschäftigung mit der Geschichte sowie dem kulturellen und religiösen Erbe der Gemeinde.
Urdinarrain – insbesondere Bürgermeister Sergio Fabian für den Empfang der Delegation und die Begegnungen mit lokalen Einrichtungen und Akteuren.
Gualeguaychú – unser ganz besonderer Dank gilt Dr. René Krüger und Leandro Hildt für die hervorragende Organisation des Programms vor Ort, den herzlichen Empfang der Delegation und den intensiven fachlichen Austausch über Geschichte, Sprache, Archive und kulturelles Erbe der Wolgadeutschen in Argentinien. Leandro Hildt leitet das dortige Museum und ist Präsident der Asociación de Descendientes de Alemanes del Volga de Gualeguaychú; gemeinsam mit René Krüger engagiert er sich seit Jahren für Forschung, Dokumentation und Vermittlung des wolgadeutschen Kulturerbes.
Santa Anita – insbesondere Bürgermeister Juan José Amavet für den herzlichen Empfang, die Vorstellung des kulturellen Erbes der Gemeinde und das umfangreiche gemeinsame Programm. Ein besonderer Dank gilt außerdem Hugo Kloster, Leiter des Museums von Santa Anita, für den herzlichen Empfang, den fachlichen Austausch und sein langjähriges Engagement für die Bewahrung und Vermittlung des wolgadeutschen Kulturerbes in Santa Anita.
Santa Fe – Wir danken der Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der UNL (Universidad Nacional del Litoral), Liliana Dillon, dafür, dass sie uns in ihrem Büro empfangen und einen Dialog über die zukünftige Zusammenarbeit mit Deutschland angestoßen hat.
Diese Stationen machten die Delegationsreise zu weit mehr als einem Begleitprogramm des Kongresses. Sie ermöglichten den Gästen aus Deutschland, die wolgadeutschen Siedlungen, ihre Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Geschichte und ihre bis heute lebendige Kultur unmittelbar kennenzulernen.
Unser ganz besonderer Dank gilt der Gemeinde Valle María und ihrem Bürgermeister Mario Sokolovsky. Sein Enthusiasmus, sein außergewöhnliches persönliches Interesse an der Kultur und Sprache der Wolgadeutschen und seine Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen, waren von zentraler Bedeutung für die Realisierung des Kongresses.

Gemeinsam mit der Gemeinde wurde nicht nur der Kongress selbst vorbereitet und durchgeführt, sondern auch ein umfangreiches Begleitprogramm in Valle María organisiert. Die Zusammenarbeit hat gezeigt, wie aus einer internationalen Initiative durch kommunales Engagement konkrete und langfristige Projekte entstehen können.
Verbände, Institutionen und Partner
Unser besonderer Dank gilt den Verbänden, Institutionen und Initiativen, die den Kongress und die Delegationsreise begleitet, unterstützt und durch die persönliche Mitwirkung ihrer Vertreterinnen und Vertreter wesentlich mitgestaltet haben.
Wir danken der Federación Argentina de Descendientes de Alemanes del Volga (FADADAV), insbesondere ihrer Präsidentin Clelia Noemí Sturtz sowie Leandro Hildt, Vizepräsident der FADADAV und Präsident der Vereinigung der Wolgadeutschen in Gualeguaychú, für ihre aktive Beteiligung am Kongress, den fachlichen Austausch und die Unterstützung der deutsch-argentinischen Zusammenarbeit.
Unser Dank gilt ebenso der Federación de Asociaciones Argentino-Germanas (FAAG) und ihrem Präsidenten German Lehrke für die Teilnahme am Kongress und die Unterstützung des Austauschs zwischen deutsch-argentinischen Verbänden und Institutionen.
Wir danken der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Buenos Aires, insbesondere Dr. Thomas Konrad, Leiter des Kulturreferats, für die Teilnahme am Kongress und die Begleitung des deutsch-argentinischen Dialogs.
Unser Dank gilt außerdem der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, insbesondere Gabriel Podevils, Leiter des Bereichs Südamerika, und Marco Just Quiles, für ihre Begleitung und Unterstützung der Zusammenarbeit sowie dem #JungesNetzwerk.
Ebenso danken wir den zahlreichen wolgadeutschen Vereinen, Museen, Kulturzentren, Kirchengemeinden und lokalen Initiativen, die die Delegation auf den einzelnen Stationen empfangen und ihr Wissen, ihre Erinnerungen und ihre Geschichte mit uns geteilt haben.
Die Menschen hinter dem Kongress
Ein besonderer Dank gilt den Moderatorinnen und Moderatoren der drei Podiumsdiskussionen, die sich auf ehrenamtlicher Basis intensiv auf den Kongress und die jeweiligen Themen vorbereitet haben.
Wir danken Silvia Huber für die Moderation des ersten Panels zur Zukunft der Wolgadeutschen in Entre Ríos nach der Anerkennung ihrer Dialekte als immaterielles Kulturerbe, Pablo Kriger für die Moderation des zweiten Panels zu Geschichte, Kultur und historisch-archivarischer Zusammenarbeit

Ein besonderer Dank gilt außerdem Nadia Frank von der Gemeinde Valle María, die als Moderatorin durch den gesamten Kongresstag führte, die einzelnen Programmpunkte miteinander verband und die Gäste, Panelisten und das Publikum durch das umfangreiche zweisprachige Programm begleitete.
Unser Dank gilt Romina Wendler von der Gemeinde Valle María für die Vorbereitung und Gestaltung des Designs des Kongresses auf argentinischer Seite und ihren kreativen Beitrag zum gemeinsamen Erscheinungsbild der Veranstaltung.
Für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Media-Expo in Paraná sowie des Kongresses der Wolgadeutschen in Valle María danken wir außerdem Ingrid Marheim, Federico Dome und Silvana Coppini.

María Paulina Hoffmann danken wir ganz besonders für ihre große Eigeninitiative, die Organisation und Koordination des ehrenamtlichen Teams während des Kongresses sowie für ihren wichtigen Beitrag zur Organisation des Programms in Santa Anita.
Ein besonderer Dank geht an Katharina Haupt von IDRH gGmbH, die den Kongress und die Delegationsreise umfassend fotografisch begleitete.
Das Team in Valle María
Neben Bürgermeister Mario Sokolovsky, Nadia Frank und Romina Wendler möchten wir zwei Menschen hervorheben, deren persönliches Engagement wesentlich zur Durchführung des Kongresses beigetragen hat.
Wir danken Franco Rohr herzlich für seine Mitorganisation des Kongresses und seine aktive Unterstützung während der Vorbereitung und Durchführung.

Unser ganz besonderer Dank gilt Darío Roberto Wendler, Kulturkoordinator von Valle María, für seine intensive organisatorische Begleitung und sein außergewöhnliches persönliches Engagement für die Kultur der Wolgadeutschen.
Darío ist für uns heute eine der wichtigsten Stimmen und treibenden Kräfte für die Bewahrung und Weiterentwicklung der wolgadeutschen Kultur in Argentinien. Sein Wissen, seine persönliche Verbundenheit mit der Geschichte seiner Gemeinschaft und seine Bereitschaft, aus dieser Geschichte konkrete Zukunftsprojekte entstehen zu lassen, haben wesentlich zum Erfolg des Kongresses und unserer Zusammenarbeit beigetragen.
Darío ist unser Vorsteher der wolgadeutschen Kultur in Argentinien!
Sprachaustausch zwischen Riwwel und Valle María

Die Zusammenarbeit zwischen Riwwel gUG und Valle María beschränkt sich nicht auf den Kongress. Mit dem gemeinsamen Sprach- und Freiwilligenaustausch entstehen bereits heute konkrete Verbindungen zwischen Deutschland und der wolgadeutschen Gemeinschaft in Argentinien.
In diesem Zusammenhang danken wir besonders Kristina Gaz für ihre Teilnahme am Sprachaustausch zwischen Riwwel und Valle María, ihre Arbeit vor Ort und ihre ehrenamtliche Unterstützung während des Kongresses.
Unterstützung durch den Beauftragten der Bundesregierung
Unser ausdrücklicher Dank gilt dem gesamten Team des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten für die intensive Begleitung des Kongresses und der Delegationsreise.
Besonders danken wir Ilja Zeider, Persönlicher Referent des Beauftragten, für die intensive Koordination, Abstimmung und organisatorische Begleitung auf Seiten des Bundesbeauftragten.
Ein außergewöhnlicher Dank gilt Ulrike Schulte-Strathaus und Bernd Raible, die die Delegation sprachlich über die gesamte Reise hinweg begleiteten und während der intensiven Reisetage praktisch rund um die Uhr im Einsatz waren.
Unser ganz besonderer Dank gilt dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius.
Durch seine politische Unterstützung und seine persönliche, entschlossene Entscheidung, die Kultur und die Anliegen der Wolgadeutschen in Argentinien stärker in den Fokus Deutschlands zu rücken, hat die Zusammenarbeit eine neue Dimension erhalten.
Seine Teilnahme an der Delegationsreise, seine persönlichen Begegnungen mit den wolgadeutschen Gemeinden und seine Mitwirkung am Kongress waren für viele Menschen in Argentinien ein bedeutendes Zeichen der Anerkennung. Die Botschaft war deutlich: Die Wolgadeutschen in Argentinien sind Teil der deutschen Kultur- und Erinnerungsgeschichte, und ihre Kultur verdient Sichtbarkeit, Anerkennung und eine Zukunft.
Fachkräfteaustausch mit der djo Berlin
Unser Dank gilt außerdem Johanna Bonzol, die Geschäftsführerin der djo Berlin, sowie Vitalij Brodhauer, Vorstandsmitglied der djo Berlin, für die Begleitung und Unterstützung des Fachkräfteaustauschs im Rahmen der Delegationsreise.
Die Beteiligung von Fachkräften der Jugendarbeit war für uns besonders wichtig. Die Zukunft der wolgadeutschen Kultur hängt wesentlich davon ab, ob es gelingt, junge Menschen für ihre eigene Familiengeschichte und kulturelle Identität zu interessieren und ihnen gleichzeitig Raum zu geben, selbst neue Ideen und Formen der Gemeinschaftsarbeit zu entwickeln.
Riwwel – die Arbeit hinter den Kulissen
Ein Projekt dieser Größenordnung entsteht nicht nur dort, wo es sichtbar wird.
Während die Delegation durch Argentinien reiste und der Kongress in Valle María stattfand, arbeitete gleichzeitig das Team der Riwwel gUG in Berlin weiter – über Tausende Kilometer und mehrere Zeitzonen hinweg und während der entscheidenden Tage praktisch rund um die Uhr.
Ein besonderer Dank gilt Elena Lehmann, die während der gesamten Delegationsreise eine wichtige Rolle in der kommunikativen Begleitung des Projekts aus Berlin übernahm.
Während in Argentinien täglich neue Begegnungen, politische Gespräche und Veranstaltungen stattfanden, sorgte Elena trotz der erheblichen Zeitverschiebung dafür, dass Informationen, Bilder und aktuelle Entwicklungen rund um den Kongress und die Delegationsreise schnell und kontinuierlich veröffentlicht und damit auch der Öffentlichkeit in Deutschland zugänglich gemacht wurden.
Dabei ging ihre Arbeit weit über das reine Veröffentlichen von Beiträgen hinaus. Während der intensiven Reisetage unterstützte sie das Team aus Deutschland praktisch rund um die Uhr, reagierte kurzfristig auf neue Informationen und Materialien aus Argentinien und sorgte dafür, dass die öffentliche Kommunikation auch über mehrere Zeitzonen hinweg weiterlaufen konnte.
Ihre Verlässlichkeit, Flexibilität und ihr persönlicher Einsatz bildeten einen wichtigen kommunikativen Rückhalt für das Team vor Ort und leisteten einen besonderen Beitrag zur Sichtbarkeit des Kongresses und der Kultur der Wolgadeutschen in Deutschland.
Alexander Staver – Organisation und Koordination rund um die Uhr
Ein ganz besonderer Dank gilt Alexander Staver, dessen Einsatz für die organisatorische Umsetzung der Delegationsreise und des Kongresses weit über einzelne Aufgaben hinausging.
Über die gesamte Vorbereitungsphase hinweg und insbesondere während der Reise übernahm Alexander einen wesentlichen Teil der laufenden organisatorischen Koordination auf Seiten der Riwwel gUG. Dazu gehörten die permanente Kommunikation mit den Beteiligten, die Abstimmung und fortlaufende Anpassung des komplexen Reiseprogramms, die Koordination kurzfristiger Änderungen sowie die Mitorganisation des Kongresses und zahlreicher weiterer Programmpunkte.
Gerade bei einer Delegationsreise mit zahlreichen Orten, politischen Terminen, kommunalen Empfängen, Veranstaltungen und einer großen Zahl beteiligter Partner musste das Programm auch während der laufenden Reise immer wieder angepasst und neu abgestimmt werden. Alexander war dabei praktisch rund um die Uhr erreichbar und gehörte zu den Menschen, die im Hintergrund dafür sorgten, dass aus einer umfangreichen Planung ein funktionierendes Gesamtprogramm wurde.
Sein außergewöhnlicher persönlicher Einsatz, seine Verlässlichkeit und seine Bereitschaft, jederzeit Verantwortung zu übernehmen, waren für die Riwwel gUG ein maßgeblicher Beitrag zum Erfolg des Kongresses und der gesamten Delegationsreise – und damit zugleich ein besonderer persönlicher Beitrag zur Förderung und Sichtbarkeit der Kultur der Wolgadeutschen.

Unser ganz besonderer Dank gilt ebenso Boris Lorer, der maßgeblich für die visuelle und kommunikative Begleitung des Kongresses auf deutscher Seite verantwortlich war.
Boris übernahm die Vorbereitung und Umsetzung des Designs auf deutscher Seite, begleitete die Kommunikation in den sozialen Medien und unterstützte das Team während des Kongresses und der Delegationsreise kontinuierlich bei der Veröffentlichung und Aufbereitung von Inhalten.
Gerade bei einem internationalen und zweisprachigen Projekt wie diesem war es uns wichtig, dass die zahlreichen Begegnungen, politischen Gespräche und inhaltlichen Ergebnisse nicht nur vor Ort stattfinden, sondern auch für Menschen in Deutschland, Argentinien und darüber hinaus sichtbar werden.
Boris gehörte während der entscheidenden Tage zu denjenigen, die praktisch rund um die Uhr ansprechbar und im Einsatz waren. Seine Arbeit hinter den Kulissen trug wesentlich dazu bei, dem Kongress ein gemeinsames visuelles Erscheinungsbild zu geben, die Inhalte nach außen zu kommunizieren und die Kultur der Wolgadeutschen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Sein kreativer, organisatorischer und persönlicher Einsatz war damit nicht nur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts und ein besonderer Beitrag zur Sichtbarkeit und Weiterentwicklung der wolgadeutschen Kultur.
Ein ganz besonderer Dank gilt Martin Traverso, Leiter von Warum nicht Südamerika und einem der zentralen Mitorganisatoren des Kongresses und der Delegationsreise.
Über Monate hinweg begleitete Martin die strategische Vorbereitung des Projekts, koordinierte gemeinsam mit der Riwwel gUG die Kommunikation zwischen der deutschen und der argentinischen Seite und war eine der wichtigsten Schnittstellen zu Gemeinden, Vereinen und weiteren Partnern vor Ort. Auch während der Delegationsreise war sein nahezu unermüdlicher Einsatz für die laufende Koordination und Organisation von großer Bedeutung.

Beim Kongress stellte Martin die Arbeit von Warum nicht Südamerika und Riwwel gUG sowie die gemeinsamen Projekte vor und moderierte die dritte Podiumsdiskussion.
Mit seinem persönlichen Netzwerk, seiner Fähigkeit, Menschen miteinander zu verbinden, und seinem außergewöhnlichen Engagement ist Martin für uns eine der zentralen Personen beim Aufbau einer langfristigen Brücke zwischen der wolgadeutschen Gemeinschaft in Argentinien und Deutschland.
Für seine unermüdliche Arbeit, die strategische Mitgestaltung und seinen besonderen persönlichen Einsatz für die Zukunft der wolgadeutschen Kultur gilt ihm unser ausdrücklicher und herzlicher Dank.
Viele Menschen – ein gemeinsames Projekt
Der Kongress der Wolgadeutschen und die Delegationsreise waren nicht das Werk einer einzelnen Organisation oder einer einzelnen Person.
Sie entstanden durch das Zusammenspiel von ehrenamtlichem Engagement, kommunaler Unterstützung, politischem Willen, Verbandsarbeit, Jugendarbeit, professioneller Expertise und vor allem persönlicher Initiative auf beiden Seiten des Atlantiks.
Gerade darin liegt für uns eine der wichtigsten Erfahrungen dieser Reise:
Die Zukunft der wolgadeutschen Kultur wird nicht allein in Institutionen entschieden. Sie entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, ihre Fähigkeiten einzubringen, einander zuzuhören und gemeinsam etwas Neues aufzubauen.
Allen Menschen in Argentinien und Deutschland, die den Kongress der Wolgadeutschen, die Media-Expo, die Delegationsreise und die zahlreichen Begegnungen möglich gemacht haben, gilt deshalb unser tief empfundener Dank.
¡Muchas gracias! Mir geb' gracie! Vielen Dank!
Weitere Materialien zum Kongress
Materialien auf Deutsch
Materialien auf Spanisch
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