Riwwel gUG stellte ihre Arbeitsmethoden auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Den Haag vor.
- 14. Okt. 2025
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Am 13.–14. Oktober 2025 stellte Riwwel gUG ihre Arbeitsmethoden auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Den Haag vor.


Ein wichtiger Bestandteil des Programms am 13. Oktober 2025 in Den Haag war die Practitioners’ Roundtable „Return Migration in Action“, die von Jonna Rock und Marhabo Saparova moderiert wurde. An der Diskussion nahmen führende Vertreter:innen internationaler Organisationen und Institutionen teil: Başak Yavcan (Migration Policy Group, Belgien), Giovanni Maria De Vita (Italea-Projekt, italienisches Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit), Nikita Heidt (Riwwel gUG, Deutschland) sowie Katherina Andreeva (ZaVrushtane v Bulgaria). Gemeinsam repräsentierten sie Perspektiven aus Forschung, Politik und Zivilgesellschaft im Bereich Rückkehrmigration und staatsbürgerlicher Zugehörigkeit.
Nikita Heidt sowie wissenschaftliche Mitarbeitende hatten die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen, wie unterschiedliche Institutionen in verschiedenen Ländern mit Minderheitengruppen arbeiten. In seinem Beitrag stellte Nikita Heidt die Arbeitsmethoden im Umgang sowohl mit Spätaussiedler:innen als auch mit Russlanddeutschen in Deutschland vor und erläuterte, welche Themen und Herausforderungen für diese Gruppen heute besonders relevant sind.
Weitere Beiträge beleuchteten zivilgesellschaftliche Initiativen zur Rückkehr von Landsleuten: So berichtete Katherina Andreeva über die Arbeit mit der bulgarischen Diaspora weltweit. Giovanni Maria De Vita stellte das Projekt „Roots Tourism“ vor, das Menschen mit italienischen Wurzeln die Möglichkeit bietet, ihre Herkunftsregionen zu besuchen.

An den weiteren Konferenztagen bestand zudem die Möglichkeit, zahlreiche wissenschaftliche Vorträge der Teilnehmenden kennenzulernen und aktuelle Forschungsperspektiven zu diskutieren.
Der Austausch war äußerst bereichernd. Riwwel gUG dankt dem International Institute of Social Studies (ISS) der Erasmus University Rotterdam, dem CNRS / Centre Norbert Elias sowie dem DeZIM-Institut herzlich für die Organisation der Konferenz.
Mehr Information: https://ace.hypotheses.org/1341


